Missionsarbeit
Schon in unserer Ordensregel beschreibt der Hl. Franziskus, wie die Brüder sich verhalten sollen: Nicht mit Gewalt oder Unterdrückung, sondern durch ein Leben in Einfachheit, mit beispielgebender Nächstenliebe und Bereitschaft, den anderen in seiner Einzigartigkeit zu respektieren.
Die Brüder aber, die hinausziehen, können in zweifacher Weise unter ihnen geistlich wandeln. Eine Art besteht darin, dass sie weder Zank noch Streit beginnen, sondern "um Gottes willen jeder menschlichen Kreatur" (1 Petr 2,13) untertan sind und bekennen, dass sie Christen sind. Die andere Art ist die, dass sie, wenn sie sehen, dass es dem Herrn gefällt, das Wort Gottes verkünden: sie sollen glauben an den allmächtigen Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, den Schöpfer aller Dinge, an den Sohn, den Erlöser und Retter, und sie sollen sich taufen lassen und Christen werden; denn "wenn jemand nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen" (vgl. Joh 3,4).
Dieses und anderes, was dem Herrn wohlgefällig ist, können sie ihnen und anderen sagen, denn der Herr sagt im Evangelium: "Jeder, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich vor meinem Vater bekennen, der im Himmel ist" (Mt 19,32). Und: "Wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in seiner und des Vaters und der Engel Herrlichkeit kommen wird" (vgl. (Lk 9,26) Und alle Brüder, wo auch immer sie sind, sollen bedenken, dass sie sich dem Herrn Jesus Christus übergeben und ihm ihre Leiber überlassen haben. (NbR 16,5-11)
Anfangs war Franziskus vielleicht etwas zu "naiv" und sandte seine Mitbrüder ohne große Vorbereitung in andere Länder. Als die ersten Mitbrüder nach Deutschland kamen, kannten sie nur „JA“ als einzig deutsche Wort. So wird erzählt, dass die Leute sie fragten, ob sie Ketzer seien – die Brüder antworteten voll Freude mit ja, worauf sie verprügelt und vertrieben wurden. Aus diesen Erfahrungen heraus, begannen die Brüder sich besser vorzubereiten, doch bei dieser Arbeit vergaßen sie niemals, die Aufforderung von ihrem seraphischen Vater: Nicht mit Worten reden und verkünden, sondern das Leben selbst soll ein lebendiges Wort sein!
So begannen die Brüder in alle Himmelsrichtungen auszuströmen und die Frohe Botschaft zu verkünden und sich der Nöte der Menschen anzunehmen.
Das alles versuchen die Brüder unseres Ordens heute noch. Zwar haben wir als Österreicher keine eigene Mission, doch durch unser Gebet und Spenden unterstützen wir die Arbeit unserer Mitbrüder. Es gilt heute, wie damals in den Anfängen, den Mitmenschen die befreiende Wirkung des Evangeliums dazubringen und die Würde jedes Menschen zu verteidigen: Denen eine Stimme zu verleihen, die sonst überhört oder verdrängt werden.
Anschließend wollen wir kurz darstellen, wo wir derzeit als Orden unsere Missionen haben (um zu wissen, wo wir in der ganzen Welt sind: www.ofmconv.org
Afrika
|
Burkina Faso
|
|
– Kustos ist Fr. Bortolino MAISTRELLO St. Francis of Assisi Friary |
|
Kenya |
|
Conventual Franciscan Friars |
|
Uganda
|
|
Malawi |
Asien
Neben unseren Provinzen in Indien, Japan, Philippinen, Indonesien, Korea haben wir folgende Mission in Asien:
|
Uzbekistan Derzeitiger Delegat ist Fr. Piotr KAWA Roman Catholic Church |
Zentral- und Südamerika
In den letzten Jahrzeiten würde viel gearbeitet und erreicht. Einige Missionen sind selbst zu Provinzen geworden und unterstützen die Mitbrüder in anderen Ländern, um Fuß zu fassen und die Missionsarbeit zu leisten. Gerade in Südamerika sind Sekten sehr stark verbreitet, die den Leuten viel versprechen, sie aber meist in Stich leisten. Die Mitbrüder versuchen meist durch Ausbildung (Schulwesen) und Katechese, den Menschen zu helfen, unterscheiden zu können, was ihnen helfen kann oder nicht.
Derzeit haben wir folgende Gemeinschaften in Zentral- und Südamerika:
Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Honduras, Mexiko, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela: In Chile betreibt die Provinz von Padua eine Kustodie mit drei Konventen und seit einigen Jahren haben wir auf Kuba einen Konvent eröffnet.
Wenn Sie die Arbeit unserer Mitbrüder auch finanziell unterstützen wollen, wären wir Ihnen sehr dankbar. Auf nachfolgendes Konto können Spenden (Kennwort: „Mission“ – eventuell geben Sie an, welches Land Sie besonders unterstützen wollen!).
Österreichische Minoritenprovinz
Alserstr. 17, 1080 Wien
PSK-Konto:00007-207-019
BLZ: 60.000
Kennwort: Mission
Wir danken Ihnen vielmals. Wenn Sie an uns und unsere Mitbrüder im Gebet denken ist das eine genauso wichtige und wertvolle Unterstützung.
Der Herr schenke Ihnen Frieden!















